
Engelstrompete
Brugmansia Sanguinea
Kurzsteckbrief
Licht
Sonne, Halbschatten
Wasserbedarf
hoch
Wuchshöhe (cm)
Breite: 150-300, Höhe: 150-300
Blütezeit
Juni bis Oktober
Winterhärte
Z9 (-6,7° bis -1,2°), Z10 (-1,2° bis +4,4°), Z11 (4,4° - 10°)
Giftigkeit
Kapsel
Charakteristisch sind die hängenden, röhrenförmigen Blüten mit intensiver Rotfärbung, die häufig gelbe bis orangefarbene Übergänge aufweisen. Die Blütenform ist typisch für die Gattung Brugmansia und unterscheidet sich deutlich von den aufrecht stehenden Blüten der nahe verwandten Gattung Datura. Anders als viele andere Engelstrompeten besitzt Brugmansia sanguinea meist keinen ausgeprägten Duft, beeindruckt dafür aber durch ihre ungewöhnliche Farbgebung.
Im Garten wird die Art wegen ihrer exotischen Erscheinung als Kübelpflanze geschätzt. sie bevorzugt einen nährstoffreichen, gleichmäßig feuchten Boden sowie einen geschützten Standort in Sonne bis Halbschatten. Während der Wachstumszeit sind regelmäßige Wassergaben und Düngung förderlich. Trotz ihrer vergleichsweisen hohen Kältetoleranz benötigt sie in mitteleuropäischen Gärten einen frostfreien, geschützten Winterplatz. Auch wenn in der Beurteilung der Winterhärtezone Minus-Temperaturen genannt werden, so ist die Engelstrompete bei uns in aller Regel eine Kübelpflanze, die nicht als frosthart angesehen werden kann. In sehr milden Regionen der Zone acht ist an geschützten Plätzen mit viel Mulch, sowie Schutz vor winterlicher Nässe, möglicherweise eine Kultur im Beet erfolgreich. Sie würde dann aus dem Wurzelstock wieder austreiben. Vergleichbare Fälle werden in England beschrieben.
Wie alle Arten der Gattung Brugmansia enthält auch Brugmansia sanguinea giftige Tropanalkaloide, alle Pflanzenteile sind giftig und sollten mit Vorsicht behandelt werden. Historisch spielte die Art in verschiedenen südamerikanischen Kulturen auch eine Rolle in ethnobotanischen Anwendungen.



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Synonym
Datura sanguinea, Brugmansia vulcanicola, Brugmansia rosea, Blutrote Engelstrompete, Rote Engelstrompete, Rote Brugmansie, Anden-Engelstrompete, Blood-red angel`s trumpet
Pflanzengruppe
Laubgehölze, Halbsträucher, Kübelpflanzen, Wildpflanzen
Familie
Solanaceae
Herkunft
Südamerika, Peru, Ecuador, Bolivien
Verwendung
Solitär, Kübelpflanze, Balkon und Terrasse, Gewächshaus
Besonderheiten
wildbissfest, Blütengehölz, Rarität / exotische Wirkung, stark giftig
Wuchshöhe (cm)
Breite: 150-300, Höhe: 150-300
Ausschlusskriterien
stark giftig
Herbstfärbung
Keine Informationen
Dekoaspekte
auffällige Blüte
Laubrhythmus
immergrün
Laub
Keine Informationen
Winterhärte
Z9 (-6,7° bis -1,2°), Z10 (-1,2° bis +4,4°), Z11 (4,4° - 10°)
Nutzpflanzen
Keine Informationen
Licht
Sonne, Halbschatten
Boden
neutral, normal feucht/frisch, humusreich, durchlässig, nährstoffreich
Schnitt
schnittverträglich
Düngung
mehrfach Düngen in der Wachstumsphase
Wasserbedarf
hoch
Vermehrung
Aussaat, Stecklinge/Steckhölzer
Blüten
blühend, zwittrig (Juni bis Oktober)
Blütenfarben
gelb, orange, rot
Blütenform
glockenförmig
Blütengröße
groß (> 10 cm)
Blütenstand
Einzelblüte
Blattfarbe
grün
Blattform
eiförmig, elliptisch
Blattrand
ganzrandig, gewellt
Blattstellung
wechselständig
Früchte
Kapsel
Fruchtfarbe
grün
Normalerweise ist für die Engelstrompete kein Schnitt notwendig. Sollte es aus Raumgründen dennoch nötig sein ist das Frühjahr, direkt nach der Winterruhe, der ideale Zeitpunkt. Geschnitten wird immer erst über der ersten Verzweigung, den nur in diesem Bereich kann die Brugmansie Blüten bilden. Sie verträgt ansonsten radikale Rückschnitte. Die abgeschnittenen Triebstücke können zur Vermehrung als Stecklinge genutzt werden. Dazu an einem gesunden Zweig eine Spitze von etwa 15 Zentimetern Länge abtrennen und in Anzuchterde stecken. Zwei Blattansätze sollten sich unter der Erde befinden. Die Stecklinge bewurzeln gut, müssen als Jungpflanzen im Winter aber unbedingt rechtzeitig nach drinnen geholt werden.





